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[WII] The Legend of Zelda - Twilight Princess
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Written by Feanarth
I'm sorry but this article is not (yet) available in English. If you would like to have this translated, please leave a comment in the form below.

The Legend of Zelda – Twilight Princess

Einer der ersten (und wohl am meisten erwarteten) Starttitel für Nintendos neuste WII-Konsole dürfte wohl “The Legend of Zelda – Twilight Princess“ sein. Warum dieser Titel so heiß erwartet wird, hat mehrere Gründe:
Spiele der Zelda-Reihe genießen schon seit ihrer Existenz den Ruf, die Messlatte für das Genre der Fantasy&Action Adventures ein Stück höher zu setzen. Zwar erlaubte sich der Gamecube-Vorgänger  “The Wind Waker“ einige Patzer in Sachen Leerlauf, und wusste mit einer sehr gewagt aussehenden Grafik viele Fans zu schocken, doch ist es nach wie vor Fakt, dass die Zelda-Reihe zu den Besten der Videospielgeschichte gehört.

Link gegen altbekannte und neue Gegner Hoch waren also die Erwartungen an das neue Zelda, zumal viele, darunter auch ich, doch etwas enttäuscht von dem zwar lustigen, aber eher langatmigen Vorgänger waren. Wie wird sich das neue Zelda wohl spielen? Wie viele Spielelemente werden (schon fast rituell) beibehalten und welche dabei abgeändert oder gar gestrichen? Das alles sollen nun die folgenden Zeilen klären.

Das erste was sich einem beim Einschalten bietet, ist ein Look, der sofort wieder an das geniale “Ocarina of Time“ erinnert. Ein wesentlich erwachsener wirkender Link zeigt sich in einer zwar comichaften, aber dennoch glaubwürdigen Welt. Wie weggeblasen scheinen die Erinnerungen an den alten Cel-Shading-Look von Wind Waker.  Nintendo hat sich also die heftige Kritik am doch sehr kindlichen Stil zu Herzen genommen und präsentiert ein neues, wesentlich düsteres Zelda, das stark an die Settings von “Majoras Mask“ erinnert. Doch nicht nur der Look ist erwachsener geworden, auch Link wirkt noch ein Stück reifer – sein Minenspiel und die Bewegungen wirken einen tick erhabener, die Mimik und Reaktionen ernster und rationaler.

Und es wird nach einigen Spielminuten klar, dass sich dieser erste Eindruck bestätigt: Die Schattenwelt von Hyrule, mit der Ihr recht schnell konfrontiert werdet, ist Ernst, manchmal sogar eine Spur zu ernst für die von Nintendo angepeilte junge Klientel. Zusammen mit der Verkaufsphilosophie wird deutlich, in welche Richtung auch das ehemals “knuffige“ Zelda geht: Es soll auch erwachsene Leute ansprechen – Leute die mit Zelda groß geworden sind.

Mir gefällt dieser neue Look sehr, läuft einem bei manchen Gegnern und Zwischensequenzen doch ein gewisser Schauer über den Rücken. Doch trotz allem bleibt der Comiclook erhalten und lässt den Spieler nicht zu weit in die Horror-Sparte abdriften. Aber eins lässt sich mit Sicherheit sagen: Zelda ist nicht mehr unbedingt für Kinderhände geeignet. Die Alterseinstufung ab 12 ist gut bemessen, auch wenn Nintendo sich damit wohl von einem wichtigen Teil seiner Klientel verabschiedet. Vielleicht waren auch schon die früheren Teile der Reihe nicht unbedingt für die junge Generation, doch zeigte es kein Teil so deutlich wie in  Diesem.

Stimmige Beleuchtung der Szenen trägt viel zur Atmosphäre bei Eine sicherlich brennende Frage, die allen WII Käufern (und denen, die es werden wollen), auf den Nägeln liegt: Wie wird die neue Steuerung in das neue Zelda integriert?
Die Fans kann man an dieser Stelle beruhigen: Das grundlegende Steuerungsprinzip bleibt erhalten. Ihr visiert gewohnt mit der Z-Taste Gegner and und führt Link’s gewohnte Attacken aus. Allerdings werden diese nicht mehr nur durch Drücken der A-Taste ausgelöst, sondern durch horizontale, vertikale und “zustechende“ Bewegungen der WII-Fernbedienung. Das gelingt anfangs mehr schlecht als recht durch panisches Geschüttel bei erstem Feindkontakt, wird aber mit der Übung zusehends besser. Neue Möglichkeiten wie das direkte Zielen mit dem Controller werden schon zu beginn mit der Schleuder früh eingeführt, und funktionieren, genauso wie das Angeln, recht intuitiv und machen richtig Spaß. Dadurch, dass Link später ständig neue Möglichkeiten im Umgang mit Schwert (rechte Hand) und Schild (linke Hand) erlangt, stellt sich eigentlich kaum Langeweile bei den Bewegungen ein.

Soweit ich das Spiel bisher gespielt habe lässt sich trotz der Änderungen am Spiel folgendes (zur allgemeinen Beruhigung) sagen: Es kommt ab der ersten Minute wieder das alte Zelda-Feeling, auf,  welches wir Fans kennen und lieben. Dieser Titel hat einen gewaltigen Umfang - viele Rätsel, viel Altes und Bewährtes, aber auch viel Neues - um den Spieler bei Stange zu halten. Er fesselt Euch gleich ab der ersten Minute an den Controller und hält euch mit vielen liebevoll designten Minispielchen stets für einige Stunden an der (kabellosen) Leine.

Man mag sich an einer gewissen Linearität stören, mit der ihr durch die Story gezogen werdet, doch ist dies auch gleichzeitig der Hauptmotivationsfaktor, der euch die Stunden vergessen lässt. Zwar ist die Grafik deutlich sichtbar auf die geringe Leistung des Gamecube optimiert worden und präsentiert sich eher verwaschen. Doch gleicht der stimmige Look, die optimale Sounduntermalung und die hervorragenden Animationen dieses Manko mehr als aus. Grafik-Enthusiasten freuen sich über vereinzelt eingestreute Reflexions- und Lichteffekte - und alle anderen Spieler einfach darüber,dass Zelda wieder zu dem Spiel gemacht wurde, das alle kennen und lieben gelernt haben.

Ein Held - Zwei Seiten: Das Zelda Cover

 
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