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Tim Burtons "Corpse Bride" |
Written by Feanarth
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Da der Film schon etwas älter ist, habe ich ihn auf DVD erstanden. Hier sei gleich zu Beginn auch mal der dezente Hinweis angebracht, dass auf selbiger Scheibe netterweise ein toller "Raubkopierer sind Verbrecher" Spot drauf ist. Ganz großes Kino also. :P
aber nun...
Zum Film:
Kenner von Tim Burton Filmen (Batman, Sleepy Hollow, A Nightmare before Christmas) dürften eigentlich schon das etwas düstere Faible des Regisseurs kennen. Natürlich wird auch bei "Corpse Bride" nicht mit dieser schön-schaurigen Tradition gebrochen, was dem Film sicherlich einen gewissen Seltenheitswert-Bonus bringt.
Inhaltlich geht es um einen eher schüchternen Jüngling, der mit einem (angeblich reichen) Mädchen verheiratet werden soll. Es entwickelt sich trotz der angezettelten Zwangsvermählung eine Beziehung zwischen den Beiden, jedoch verpatzt er bei der Hochzeitsprobe seinen Schwur.
Nach anschließender Flucht und beim stillem Üben des Schwurs im dunklen Wald steckt er den Trauring einer untoten Braut an, die ihn fortan nicht mehr gehen lassen will.
Was hier nach einem netten Film klingt, ist leider auch schon einer der wenigen Pluspunkte des Films. Besonders hervorzuheben wäre auch sicherlich noch die Detailarbeit, die in das Animieren der Puppen (nach der Stop-Motion Technik) gesteckt wurde. Ist dieser Bonus aber erst mal verbraucht, entpuppt sich die Handlung des Films als relativ flach und ziemlich linear dahinsiechend. Humorvolle Stellen gibt es durch das nette Design der Charaktere durchaus, jedoch ruinieren ständige und ziemlich nervige Gesangsszenen sowie ein paar dümmlich-flache Charaktere den guten Gesamteindruck völlig (Stichwort: Wurm mit zuviel Lippenstift).
Was am Ende bleibt ist ein netter Film fürs einmalige Ansehen - jedoch kein zeitloses Highlight wie die bisherigen Tim Burton Filme.
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