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Kurztest: Hydorah
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Geschrieben von Feanarth

Hydorah
Hydorah
Frischer Ballerspass für Retrofans! Hydorah wurde drei Jahre von seinem Schöper "Locomalito" entwickelt.

Auch oder gerade deswegen Gerade darum gibt's anstelle von HD Optik und 5.1 Sound klotzige Pixelgrafik und spartanischen Stereosound - und das mit voller Absicht. Die geradlinige Indie-Ballerei pfeift auf die Moderne und besinnt sich stattdessen auf Arcade-Klassiker längst vergangener Tage.

Und deren Prinzip ist einfach: simpel, schnell, spassig!

 

Worum geht's?

R-Type lässt grüssen. In automatisch scrollender 2D-Ansicht steuern wir ein kleines Raumschiff durch Horden von Gegnern und Geschossen. Um sich derer zu erwehren, motzen wir unser Raumschiff mit netten Sonderwaffen auf. Jeder Endgegner lässt jeweils ein neues Schiesseisen fallen, was der Spielmotivation auf Dauer sehr förderlich ist. 

Doch Power-Ups hin oder her: ein gegnerischen Treffer genügt und ihr seid Sternenstaub. Wer hier nicht fleißig Gegnerflugbahnen und Endbossmuster auswendig lernt, wird das Ende kaum zu Gesicht bekommen. Auch damit schlägt "Hydorah" bekannte Wege ein, verlangen doch fast alle Shooter der "alten Zeit" eine solche Hingabe. Doch als "Bullet Hell Shooter" kann man das Spiel zum Glück nicht bezeichnen, ist die Bewegungsfreiheit Eures Schiffs doch meistens sehr großzügig dimensioniert. So sollten auch Anfänger ziemlich schnell die ersten Levels hinter sich bringen.

Einfach, bekannt, gut - das Powerup-System
Einfach, bekannt, gut - das Powerup-System

Wie spielt es sich?

Hydorah ist Einfachheit in seiner reinsten Form. Nach dem ca. 80 MB kleinen Download müsst Ihr einfach nur das Spiel starten und ein paar Tasten einrichten. Dann geht's auch schon los mit der wilden Hatz. Zur pixeligen, aber sehr detailverliebten Grafik braucht man kaum Worte zu verlieren - sie funktioniert einfach. Dazu schallen oldskoolige Bit-Tunes vom Autor "Gryzor87" durch die Boxen, die netterweise dem Spiel gleich als MP3s beiliegen. Neben seinem Retro-Look bietet Hydorah auch eine ordentliche Prise selbstironischen Humor. Die recht überschaubare Anzahl an Power-Ups und eine sehr eingängige, präzise Steuerung runden den guten Gesamteindruck ab.

Fazit: Ein idealer Titel für Zwischendurch, der gerade Retro-Fans erfreuen wird. Wer Lust bekommen hat, läd sich den Titel einfach gratis auf der Homepage des Entwicklers herunter.

 

 
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