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Spiele wie Call of Duty liefern regelmäßig Stoff für Kontroversen
Die Diskussion um Gewaltdarstellungen in Computerspielen kann heutzutage fast jedem Zocker nur noch ein müdes Lächeln entlocken. Zu oft hört man die üblichen Argumente und zu leicht driften "Experten" bei Ihren Argumenten in die Polemik ab. Pauschal werden Spiele mit gewalttätigen Darstellungen (und damit auch ihre Spieler) über einen Kamm geschoren. Verbotsgeschreie sind das Erste, was nach jedem neuen Amoklauf zu hören ist. Entsprechend selten wird bei solchen Argumentationen auch wirklich sachlich diskutiert.
Bisher konnte man als Spieler dem Thema seit einigen Jahren mit einem wissenden Lächeln und einigen guten Gegenargumenten entgegentreten. In Zeiten von sehr realitätsnaher NextGen-Grafik verlangt die Gewaltdiskussion allerdings eine ständige und Neubewertung der eigenen Spielkonsum-Ethik. Mir als Spieler drängten sich einige Fragen auf, mit denen auch die USK täglich zu kämpfen hat: Wann ist Gewalt in einem Spiel nur Selbstzweck? Wann geht die Darstellung für mich zu weit? Macht es wirklich einen Unterschied, wenn auf Menschen oder Fantasiekreaturen geschossen wird? Und wann ziehe ich persönlich den Schlussstrich und vermeide einen Titel völlig?