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WallE - Roboterliebe im Weltall
- der letzte räumt die Erde auf. Diesen Untertitel des Films kann man durchaus wörtlich nehmen, denn Wall-E beginnt in einer düsteren Zukunft. Die Menschheit hat eine völlig verdreckte Erde hinter sich gelassen und ist auf riesigen Luxus-Raumkreuzern ins All geflohen. Zurück blieb dabei nur Wall-E, der als letzter Roboter seiner Art die verdreckte Erde aufräumen soll. Seine Roboter-Kollegen haben alle bereits den Geist aufgegeben, nur der kleine Held des Films macht unermüdlich weiter – und entwickelt dabei natürlich in der Einsamkeit gewissen Macken – wie zum Beispiel eine Persönlichkeit.
Treffen der Generationen
Bedingt durch die neu gewonnenen Selbsterkenntnisse entsteht natürlich auch für einen kleinen Roboter der Wunsch nach Zerstreuung und Anerkennung. Die findet Wall-E ganz unverhofft, als eines Tages die fortschrittliche Roboterdame EVE (ganz »beiläufig« auch mal EVA ausgesprochen) auf die Erde kommt. Ihre Mission scheint zunächst unklar, ist dem kleinen Aufräumer aber auch herzlich egal, denn er will die Dame beeindrucken und für sich gewinnen. Das bei solch unterschiedlichen Zielen der Roboter innige Liebe einige Probleme im Weg stehen, scheint daher schon fast »vorprogrammiert«.