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Anarchistisch, düster, intelligent - The Dark Knight
In den Medien konnte man dem Hype um den neuen Batman-Film „The Dark Knight“ kaum noch ausweichen. Die Kritiken aus den USA überschlugen sich regelrecht und lobten den neusten Streich von Regisseur und Produzent Christopher Nolan in höchste Wertungsregionen – was auch die deutschen Medien binnen kürzester Zeit wie ein Lauffeuer packte. Auf der Internationalen Filmdatenbank IMDB erreichte der Film binnen kürzester Zeit eine Rekordwertung von über 9.0 (von 10 möglichen) und wird damit als einer der größten Filme aller Zeiten eingestuft. Nun ist der Dunkle Ritter auch in Deutschland gestartet und der skeptische Kinogänger fragt sich natürlich: Wird der Film wirklich diesem riesigen Hype gerecht?
Ich finde er hat schon noch eine comic-hafte Elemente (gerade bezüglich Technik und Allmacht Batmans). Allerdings war Batman schon immer einer der Super-Helden, die ja gerade keine Super-Kräfte haben. Von daher passt eine zu comic-hafte Zeichnung auch gar nicht - was ja auch der Fehler der letzten beiden alten Batman-Filme war...
Hmm also ich finde, ein Comichafter Stil muss sich nicht unbedingt mit einer "realistischeren / menschlichen Darstellung" beißen. Dass die Grenzen durchaus mal bewusst gebrochen werden können, zeigt "Sin City" schon sehr gut, auch wenn da manchmal übertrieben gearbeitet wird.
Die Grenze wirkt bei Batman nur noch wesentlich verschwommener. Ich fands fast schon zu "uncomichaft" aber gleichzeitig auch interessant und gewagt für eine Comicverfilmung.