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Ich wage an dieser Stelle gleich zu Beginn eine freche Behauptung: Spiele werden in Zukunft nicht mehr über die Grafik verkauft. Nein, auch nicht über gute Screenshots, denn von denen hat die HD-Verwöhnte Spielergemeinde sicherlich bald genug gesehen. Sicherlich, die Hardwarespirale wird sich auch hier immer weiter drehen – die Grafikkartenindustrie arbeitet schließlich mit den Spieleproduzenten Hand in Hand. Doch mittlerweile haben wir einen Grad von Realismus erreicht, der einem Foto schon sehr nahe kommt. Die Hersteller versuchen zwar, mit einer besonders ausgeklügelten Physik oder Wetter-Engine immer noch neue Spieler zu gewinnen, doch abgesehen von einem kurzen Aha-Effekt nützen diese Entwicklungen meist eher wenig. Im Gegenteil: Oft sind solche „Spielereien“ eine sehr kostenintensive Sache und dabei in ihrem Output erschreckend ineffizient. Konkret bedeutet das: Man bekommt sehr wenig Spielspaß für vergleichsweise viel Entwicklungsaufwand.