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 Speckstein-Anhänger: Viele Formen und Farben sind möglich Speckstein,
ein Steingemisch aus Serpentin und Talk, fühlt sich fettig/seifig an und hat
eine marmorähnliche Oberfläche. Die Gründe für die wachsende Beliebtheit des
Specksteins liegen wohl an der weichen Qualität dieses Materials, so lässt er
sich spielend leicht bearbeiten. Der Tastsinn der Hände nimmt daher beim
Arbeiten eine besondere Rolle ein. Im Gegensatz zu anderen Materialien wie Gips
oder Holz, fühlt sich Speckstein schon im Rohzustand seidig und geschmeidig an.
Ein ideales Material auch für pädagogische Zwecke und Kunsttherapien.
Die Farbe
des Steins variiert zwischen weiss, grau, grün, braun, rosa bis zu schwarz.
Diese kommen aber erst beim Polieren richtig zur Geltung. Bevor Du einen Stein
kaufst, besprühe ihn leicht mit Wasser oder befeuchte ihn mit ein wenig Spucke,
um so seine volle Farbpracht zu erkennen.
Bearbeitung
Wie schon
erwähnt, ist Speckstein sehr weich. Der Härtegrad ist aber nicht bei jedem
Stein gleich. Es empfiehlt sich also, vor dem Kauf am Stein zu kratzen, um
dessen Härte fest zu stellen. Wer grosse Stücke kauft, kann diese mit einer
Säge, z.B. Fuchsschwanz, grob zusägen. Generell
lässt sich Speckstein mit allem bearbeiten (Gabel, Skalpell, Holzschnitzmesser
etc.). Es gibt aber auch spezielle Raspeln und Kratzwerkzeuge für diese Steine. Raspeln und
andere Werkzeuge hinterlassen aber Spuren auf dem Stein. Um diese zu beseitigen
und um eine schöne, glatte Oberfläche zu bekommen, benutzt man
Nass-Schleifpapier mit unterschiedlicher Körnung (400/600/800/1000). Beim
Arbeiten mit den Werkzeugen und dem Schleifpapier entsteht ganz feiner Staub,
den man schnell überall in der Wohnung hat. Um das zu vermeiden, sollte man
immer eine Schale mit Wasser neben sich haben, in dem man den Stein gelegentlich
eintauchen kann. Den Stein aber nicht im Wasser liegen lassen, da er sonst das
Wasser „aufsaugt“ und so brüchig wird. Der Staub des Specksteins enthält keinen
Asbest oder schädliche Mineralfasern!
Polieren
und pflegen
 Hilfreiches Zubehör: Poliermittel, Raspeln, Kursbücher Nachdem man
den Stein soweit bearbeitet hat, dass er einem gefällt, lässt man ihn zuerst
ein paar Stunden trocknen (falls man ihn mehrmals in Wasser getaucht hat).
Danach kann man die Specksteinfigur polieren. Dazu eignen sich Poliermittel für
Marmormöbel (z.B. „Marpol“). Im Handel sind auch spezielle Öle erhältlich,
diese empfehle ich aber nur für dunkle Steine, da das Öl mit der Zeit gilbt.
Hier noch ein paar Tips zur Bearbeitung von Speckstein:
- Reibe das
Poliermittel deiner Wahl mit einem weichen, staubfreien Tuch mehrmals in den
Stein ein.
- Ist das
Specksteinstück fertig poliert, kommen die Farben schön zur Geltung und es ist
auch wasserabweisend.
- Ist der
Speckstein draussen im Garten oder als Zierbrunnen tätig, sollte nach einiger
Zeit erneut poliert werden.
Reparieren
Speckstein
ist schwer zu kleben. Sollte beim Arbeiten oder bei einem fertigen Stück etwas
kaputt gehen, dieses am besten mit einem Zweikomponenten-Kleber (Araldit)
kleben. Löcher können mit einem Gemisch aus Zweikomponenten-Kleber und
Steinstaub gefüllt werden. Wenn nötig, Reste vorsichtig abschleifen.
Speckstein
– ein preiswertes und vielseitiges Material
Probier es
doch mal aus, lasse deine Phantasie durch den Stein gleiten und raspel ohne
Plan drauf los, denn irgendwas Schönes wird immer entstehen. Egal ob nun
Schmuckanhänger, Figur oder Windlicht – Es wird Dir immer etwas gelingen. .
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