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Diese alte und traditionelle Volkskunst wurde schon in frühesten Zeiten
benutzt, um hauptsächlich Holz, aber auch Leder und Kork, zu verzieren. Ähnlich
wie beim „Branding“ von Pferden und Rindern, benützt man heisse Eisenstifte um
Muster in das Holz zu brennen.
Gerätschaften
Heutzutage sind wir schon etwas moderner eingerichtet und man erhält
lötkolbenartige Gerätschaften, die man einfach an der Steckdose anschliesst,
mit diversen Aufsätzen, auch welche mit Motiven.
Für Profis und den gewerblichen Bereich sind sogar Geräte mit
Temperatur-Regler erhältlich. Dies ist besonders von Vorteil, wenn man mit
verschiedenen Holzarten arbeitet oder aufwendige Bilder gestalten möchte.
Aufsätze: Brennstifte und Brennschleifen
Im Grunde sieht aber jedes Brenngerät (auch Brenn-Peter genannt) gleich
aus, nur wenn es um die Wahl der Aufsätze geht, gibt es teils grosse
Unterschiede. Für Anfänger haben die Geräte eher „grobe“ Aufsätze,
Brennstifte/-stempel genannt. Die Linienstärke bewegt sich meisten im Rahmen
von einem Millimeter. Dafür sind etliche Brennstempel mit Motiven erhältlich,
die besonders bei Kindern beliebt sind. Für sehr feine Linien benutzt man am
besten ein Brenngerät mit Brennschleifen. Diese sind besonders vielseitig,
sogar spezielle Aufsätze zum Schneiden von Styropor sind dafür erhältlich. Man
sollte aber beachten, dass Brennstempel und Brennschleifen immer ein eigenes
Gerät brauchen!
Wechselt man einen Aufsatz, sollte immer gewartet werden, bis die
Schraube zum Herauslösen abgekühlt ist, da sie sich sonst verformen könnte. Zur
Reinigung beider Aufsätze benützt man eine Stahlbürste oder Stahlwolle.